Aus der Presse – Rheinische Post vom 17.07.2017

Beinarbeit und gute Reflexe sind das A und O Langenfeld. Mit kleinen Schritten gehen Fechter zum Angriff über – und genauso schnell in den Rückwärtsgang. Von Birgit Sicker Hilden Fechten hat eine lange Tradition. In früheren Jahrhunderten war es ein wichtiges Mittel der Selbstverteidigung, unterschied sich aber erheblich vom heutigen Sportfechten. Das lag zum Teil an der schweren Schutzkleidung – so ein Ritter hatte eine Menge zu tragen. Später war das Klingenduell vor allem in aristokratischen und akademischen Kreisen als Form der Auseinandersetzung beliebt. Ab dem 18. Jahrhundert erfuhr das Sportfechten einen Aufschwung. Seit den ersten Spielen 1896 ist es eine olympische Sportart. Im selben Jahr gab es die ersten Deutschen Meisterschaften. „Fechten ist etwas anderes als Laufen. Man braucht erhöhte Aufmerksamkeit. Wer eine Waffe in der Hand hat, muss Disziplin haben“, sagt Udo Penka. Der Übungsleiter des TuS Hilden hat es selbst vor 45 Jahren gelernt und ist dem Sport seither treu geblieben. Schon viele Jahre gibt er sein Wissen im Verein weiter. Allerdings ist die Nachfrage nicht mehr ganz so groß wie zur Blütezeit in den 1960er Jahren, als der Verein das Klingen-Rendezvous ausrichtete. „Ein Turnier für ehemalige Leistungsfechter – viele Jahre ist es sehr gut gelaufen“, berichtet Penka. Jetzt ist die Nachfrage geringer. „Früher waren rund 20 Kinder und 25 Erwachsene Mitglied. Im Laufe der Zeit hat sich das reduziert“, gesteht Penka. Deshalb macht der Klub verstärkt Werbung. Wer Interesse hat, nimmt am Training teil und muss sich erst nach einer Schnupperphase anmelden. In der Halle an der Hoffeldstraße geht es ruhig zu. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von neun bis 18 Jahren sind in...
Offener Brief…

Offener Brief…

zum Ablehnungsbescheid vom Geflüchteten Lamine Dramé aus Guinea Sehr geehrte Damen und Herren, als im vergangenen Jahr der 23-jährige Lamine Dramé aus Guinea nach monatelanger Odyssee durch Afrika und Europa seine vorübergehende neue Heimat in der Hildener Erstaufnahmestelle fand, wusste noch niemand was wenige Monate später aus dem schüchternen jungen Mann geworden war: Lamine nutzte sofort seine Chance, an Sprachkursen teilzunehmen. Innerhalb kürzester Zeit machte er hier große Fortschritte und knüpfte erste Kontakte zu Hildener Bürgern. Einer dieser Kontakte verhalf Lamine auch zu der Möglichkeit, endlich wieder seiner Lieblingssportart, dem Basketballsport nachzugehen. Im März dieses Jahres trat Lamine sein erstes Training in der Basketballabteilung des TuS 96 Hilden an. Lamine fügte sich überraschend schnell in das Vereinsleben ein und wurde zum festen Bestandteil der Herren-Landesliga- Mannschaft. Dies war der unbewusste Anstoß für uns als Vereine, unser Ehrenamt auf das Feld auf die integrative Arbeit auszuweiten. So entschieden wir uns, uns als Stützpunktverein für Integration im Kreis Mettmann zu bewerben. Lamines Schicksal wurde für uns zum Startschuss für ehrenamtliches Engagement im Bereich Integration. In diesem Zuge konnten wir schon mehreren Geflüchteten die Teilnahme an unseren Basketballcamps ermöglichen. Der TuS Hilden 1896 e.V. setzt sich ebenfalls immer wieder für sozial schwache Familien und Flüchtlinge ein, in dem man betreffenden Personen die Teilnahme am Vereinssport ermöglicht. Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, Integration und Gleichstellung Aller in der Bundesrepublik Deutschland Menschen zu leben. Im Ergebnis haben wir uns Lamine angenommen, ihm innerhalb weniger Monate ein soziales Umfeld im Sport geschaffen, Freundschaften geknüpft, und nicht zuletzt auch eine gemeinsame Zukunft mit ihm im Verein geplant. Wir haben Lamine als lebensfrohen, intelligenten und lernwilligen...
Jazzies – Deutscher Meister 2017

Jazzies – Deutscher Meister 2017

„Die Krone ist unser bester Pokal“, lautet der Satz der 9-jährigen Helen von den „Jazzies“ vom TUS Hilden 96 e.V. nach dem letzten Turnier. Man fragt sich wahrscheinlich wovon sie wohl sprechen mag?! Sie spricht natürlich von dem Event des Jahres, für alle Kinderligen im Bereich des Jazz- und Modern Dance in Deutschland, bei dem (Zitat Helen) „die Eltern lauter geschrien haben, als die Kinder“. Und genau dort, dem Deutschlandcup, waren die jungen Tänzerinnen am vergangenen Wochenende in Saarlouis (Saarland). Beim Deutschlandcup treffen die 15 besten aus 46 Mannschaften deutschlandweit aufeinander. Um sich die Teilnahme am Deutschlandcup zu sichern, muss ein bestimmter Platz in der jeweiligen Liga, im Laufe von vier Saisonturnieren erreicht werden. Unsere „Jazzies“ kämpften in der diesjährigen Saison, in einer sehr stark aufgestellten Kinderliga West 1 JMD. Dabei erzielten sie im ersten Saison-Turnier, am 05.03.2017 einen wohlverdienten 2. Platz, obwohl beim Saisonauftakt zwei Mädchen der diesjährigen Aufstellung, ihr Team leider nicht unterstützen konnten. Die Freude über den 2. Platz lies die vorherigen vielen Anstrengung verblassen. Doch darauf ruhten sich weder die Kinder, noch das Trainerteam, rund um Maren Klever aus. Die Choreographie wurde perfektioniert und die Bewegungen der Mädchen optimiert. Schweißperlen und auch die ein oder andere Träne rollten. Doch mit jeder Schweißperle wuchsen die Muskeln, die Ausdauer und der Willen zum Sieg. Und genau dies, sollte beim zweiten Turnier am 30.04.2017 honoriert werden. Die Mädels wuchsen während des Turniers weit über sich hinaus und erhielten die Höchstwertung von 5-mal die Höchstnote, was den Kindern und der Trainerin die Freudentränen in die Augen trieb. Jedoch auch bei diesem Sieg vergaßen die Mädchen die Regeln des sportlichen...
Siegreich und qualifiziert – unsere Jazzies!

Siegreich und qualifiziert – unsere Jazzies!

„Wir können es noch gar nicht fassen.“ Dass ist wohl der Satz, den man innerhalb der Eltern- und Trainerschaft des Kinderliga Teams „Jazzies“ des TUS 96 Hilden e.V. in diesen Wochen am häufigsten hört. In einer sehr stark aufgestellten Kinderliga I im Bereich West erreichten die „Jazzies“ im ersten Saison-Turnier am 5.3.17 einen wohlverdienten 2. Platz, obwohl beim Saisonauftakt 2 Mädchen der diesjährigen Aufstellung leider ihr Team nicht unterstützen konnten. Und die Freude über den 2. Platz lies die vorherigen vielen Anstrengung verblassen. Doch darauf ruhten sich weder die Kinder noch das Trainerteam rund um Maren Klever aus. Die Choreographie wurde perfektioniert und die Bewegungen der Mädchen optimiert. Schweißperlen und auch die ein oder andere Träne rollten. Doch mit jeder Schweißperle wuchsen die Muskeln, die Ausdauer und der Willen zum Sieg. Und genau dies sollte beim 2. Turnier am 30.4.2017 honoriert werden. Die Mädels wuchsen während des Turniers weit über sich hinaus und erhielten die Höchstwertung von 5 mal die 1, was bei den Kindern und der Trainerin die Freudentränen in die Augen trieb. Doch auch bei diesem Sieg vergaßen die Mädchen die Regeln des sportlichen Miteinanders und der Fairness nicht. Sie freuten sich mit und für alle Mannschaften, obwohl sie ihr eigenes Glück kaum fassen konnten. Nach einem 2. Platz beim 3. Turnier am 7.5.2017 bewiesen die „Jazzies“ am 14.5.2017 Nervenstärke und holten im letzten Saisonturnier nochmal alles aus sich heraus und erzielten nicht nur den 1. Platz des Turniers. Nein, auch die Ligaführung, ein Ziel, das am Anfang der Saison unerreichbar schien, konnten die „Jazzies“ für sich vereinnahmen. Und mit der Ligaführung sind Sie zur Teilnahme am...
Olympionike besucht Jahreshauptversammlung des TuS Hilden

Olympionike besucht Jahreshauptversammlung des TuS Hilden

Vergangenen Montagabend fand im Bürgerhaus die Jahreshauptversammlung des TuS Hilden 1896 e.V. statt. Der erste Vorsitzende, Michael Wegmann, eröffnete die sehr gut besuchte Versammlung und begrüßte neben den Mitgliedern, die Sponsoren und den neuen Sportdezernenten der Stadt Hilden, Sönke Eichner. Dieser hob in seiner kurzen Begrüßungsrede die Bedeutung der Sportvereine in Hilden hervor und lobte die vielen ehrenamtlichen Funktionäre und Trainer für deren Tätigkeiten. Ein weiteres Highlight der Mitgliederversammlung war ein Erlebnisbericht unserer TuS-Olympionike Sanaa Koubaa-Schretzmair. Sie berichtete von den tollen Erlebnissen in Rio de Janeiro und ihrem erfolgreichen 3000-m-Hindernislauf. Neben der Wiederwahl des 2. Vorsitzenden Klaus Geißler und weiteren Vorstandsmitgliedern wurde auch auf die sportlichen Highlights des letzten Geschäftsjahres zurückgeblickt. Hier stachen besonders 2 Topresultate heraus. Nach einem starken 2. Platz bei den deutschen Meisterschaften im Jazz- & Modern-Dance, vertraten die „Jazzies“ Hilden bei den Weltmeisterschaften in Wetzlar. Hier erreichten die „Jazzies“ gegen eine starke internationale Konkurrenz den sehr guten siebten Platz. Neben dem Erfolg der Tänzerin zeigte der TuS auch, dass er, wie kein anderer Sportverein, für den Breitensport steht. So wurde der TuS für die meisten Absolventen des Sportabzeichens in Hilden geehrt. Dieser Erfolg soll in diesem Jahr wiederholt werden. Die Vorsitzende des Schul- und Sportausschusses Claudia Schlottmann beendete mit einem Schlusswort die Versammlung. Für Ihre langjährige Mitgliedschaft wurden folgende Mitglieder geehrt: 40 Jahre Mitgliedschaft: Gustav Drosten Brigitte Emgen Sabine Freese 30 Jahre Mitgliedschaft: Dr. Stephanie Rohn Angela Kirchhoff Heinz Albers Gertrud Fahlen 20 Jahre Mitgliedschaft: Dirk Zornsch Rainer Wallmeyer ← Kinderfreundlicher Sportverein Siegreich und qualifiziert - unsere Jazzies!...
Kinderfreundlicher Sportverein

Kinderfreundlicher Sportverein

Durch unsere Kooperation mit mehreren Kindergärten in Hilden, wurde dem TuS am 24.03.2017 das Gütesiegel „Kinderfreundlicher Sportverein“ verliehen. ← Neuer Sponsor - Provinzial Hilden Olympionike besucht Jahreshauptversammlung des TuS Hilden...